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Dampflokomotive Sächsische I K
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Dampflokomotive Sächsische I K







Preis:     587,54 EUR
= Netto 493,73 EUR
inkl. MwSt. 19.00 % = 93,81 EUR
zzgl. Versand
Anz.
Art.-Nr. lgb 20980
Lieferzeit ist/wird bestellt
UVP des Herstellers 599,95 EUR

Durchschnittlicher Kundenbewertungswert bei  1.8333
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Detailbeschreibung zum Produkt

Epoche: VI   
 
Dampflokomotive Sächsische I K (Neubau). Die Neubaumaschine wurde offiziell am 04.07.2009 in Radebeul in Betrieb genommen und ist seither bei der Preßnitztalbahn eingestellt, verkehrt aber auch auf anderen sächsischen Schmalspurbahnen. Das Modell der Lok ist eine Neukonstruktion und verfügt über Haftreifen, eine DCC-Schnittstelle, eingebaute Führerstandsbeleuchtung und Rauchgenerator. Das Spitzensignal ist mit der Fahrtrichtung wechselnd. Antrieb mit einem zugstarken Motor auf alle Achsen.
 
Highlights:

  • Neukonstruktion

 
Sächsische I K Für ihre erste Schmalspurbahn von Wilkau-Haßlau nach Kirchberg (750 mm) beschaffte die Sächsische Staatsbahn 1881 bei Hartmann in Chemnitz vier kleine gedrungene Dreikuppler, welche später als Gattung I K geführt wurden. Die Maschinen hatten zwar nur einen Gesamtradsatzstand von 1.800 mm, dafür aber einen relativ großen, zweischüssigen Kessel erhalten. Ihr charakteristisches Aussehen erhielten sie durch den großen, kegeligen Schornstein mit Hohlfeldschem Funkenfänger, der allerdings bei späteren Lieferungen durch einen Kobelschornstein ersetzt wurde. Allen gemein waren der Blech-Außenrahmen, die außen liegende Allan-Steuerung mit Flachschiebern und der Antrieb mittels Hallscher Kurbeln. Mit dem Anwachsen von Schmalspurstrecken lieferte Hartmann bis 1892 insgesamt 39 Exemplare dieser Bauart an die Sächsische Eisenbahn. Fünf Maschinen erhielt zwischen 1889 und 1891 die private Zittau-Oybin-Johnsdorfer Eisenbahn (ZOJE), die 1906 von der Staatsbahn übernommen wurde. Versuchsweise waren 1886 und 1888 vier I K der Staatsbahn mit einer Klien-Lindner-Hohlachse ausgeliefert worden, um dem hohen Spurkranz- und Schienenverschleiß entgegenzuwirken. Sie erhielten die Gattungsbezeichnung Ib K. Geringe Unterschiede zwischen den Lieferserien gab es auch bei den Kesselaufbauten. Nach dem Ersten Weltkrieg mussten 1919 fünf Maschinen als Reparationsleistung nach Polen abgegeben werden. Bis zur Einführung des endgültigen Umzeichnungsplans der DRG von 1925 wurden insgesamt 12 Lokomotiven ausgemustert. Die restlichen reihte die DRG als 99 7501-7527 in ihren Bestand ein, musterte sie aber alle bis 1928 aus. Zwei der als Reparation abgegebenen Maschinen kamen nach der Besetzung Polens als 99 2504 und 2505 für kurze Zeit wieder in den Bestand der DRG. Ein hohes Alter erreichte jedoch die Nr. 12, die 1923 als Werkslokomotive an das Eisenwerk Schmiedeberg verkauft worden war und dort bis 1964 gefahren ist. Ein interessantes Projekt rief 2005 der Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen (VSSB) ins Leben: Mit dem Neubau einer „Sächsischen I K“ mit der Loknummer 54 wurde ein Meilenstein der sächsischen Schmalspurbahn-Geschichte wieder zum Leben erweckt. Die am Bau beteiligten Firmen stellten dem VSSB ihr Wissen, ihre Arbeitsleistungen sowie auch hohe Materialaufwendungen entweder kostenfrei oder aber nur zu einem geringen Teil der eigentlichen Kosten zur Verfügung. So reduzierte sich der finanzielle Aufwand beim Bau der I K Nr. 54 von veranschlagten 1,5 Mio. € auf letztlich nur rund 800.000 €, welche ausschließlich durch private Spenden aufgebracht wurden. Der Zusammenbau der rund 4.400 in Sachsen gefertigten Einzelteile erfolgte am 16. Januar 2009 im bekannten DB-Dampflokwerk Meiningen. Exakt fünf Monate machte die Maschine dort ihre ersten Gehversuche. Am 4. Juli 2009 wurde die „Neubau“-I K Nr. 54 offiziell in Radebeul in Betrieb genommen. Seither ist sie bei der Preßnitztalbahn eingestellt, kommt aber auch auf anderen sächsischen Schmalspurbahnen zum Einsatz.
 

Eigenschaften: 

 
 

 
Veröffentlichung(en) in: Neuheiten 2011 - Katalog 2011


zuletzt geändert am 22.08.2011


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